Saturday, 18 June 2011

Rezension: Bis(s) zum Morgengrauen von Stephenie Meyer

Bis(s) zum Morgengrauen
528 Seiten
Verlag: Carlsen
Erscheinungsjahr: 2008
deutsche Ausgabe


Kurzbeschreibung
Mit Romantik oder gar Leidenschaft hätte Bella ihren Umzug nach Forks, einer langweiligen, ständig verregneten Kleinstadt in Washington State, kaum in Verbindung gebracht. Bis sie den geheimnisvollen und attraktiven Edward kennenlernt. Er fasziniert sie, obwohl irgendetwas mit ihm nicht zu stimmen scheint. So gut aussehend und stark wie er kann kein gewöhnlicher Mensch sein. Aber was ist er dann? Die Geschichte einer verbotenen Liebe, einer Liebe gegen alle Vernunft. 

Eigene Meinung
Wahrscheinlich wird man mich jetzt steinigen, aber das Buch war für mich eine der größten Enttäuschungen der letzten Jahre.
Der Hype hatte mich damals neugierig gemacht und ich hab mir das Buch schließlich auch besorgt. Damals gab es noch keine Verfilmung und ich hatte absolut keine Ahnung, wie die Handlung ablaufen sollte.
Schon früh wurde mir klar, dass es absolut nichts für mich ist. Die Handlung ist lahm, ich hatte das Gefühl, der Anfang des Buches besteht nur aus Schmachterei und Beschreibungen von Edwards Schönheit. Dauernd wird sein "makelloses Aussehen", "sein perfektes Gesicht" und und und erwähnt. Edward kann alles. Toll aussehen, Klavier spielen wie ein Gott, Auto fahren wie Michael Schumacher.. Es gibt eigentlich nichts, was er nicht kann.. Gähn.. Hab schon lange nicht mehr über einen so langweiligen Charakter gelesen. Und für sein eigentliches Alter verhält er sich eindeutig zu kindisch. Müsste der nicht unglaublich weise sein? Das war für mich unglaubhaft.
Bella...es wird zwar wirklich versucht, sie unscheinbar darzustellen, aber trotzdem wirkt sie immer noch wie eine Mary Sue.. Ich konnte mich weder mit der Handlung, die zugegebenermaßen gegen Ende etwas spannender wurde, anfreunden, noch mit den Charakteren und schon gar nicht mit der schwülstigen Darstellung von Vampire.
Nein, danke, die Fortsetzungen hab ich mir dann gar nicht mehr angetan.


1 comment:

  1. *steine aufsammel*
    ;)

    Im Ernst: ich kann gut nachvollziehen, was dir an dem Buch nicht gefallen hat.
    Ich persönlich fand es großartig. Wobei ich mir durchaus bewusst bin, dass da ganz viel ganz schlecht dran ist, aber dieses Buch konnte mich einfangen und in so eine Stimmung bringen, wo man ganz traurig ist, wenn das Buch vorbei ist und sich einfach weit weg träumen möchte.
    Weswegen ich persönlich es trotz allem toll fand :)

    Aber ich fand dafür Bücher ätzend, die andere super fanden, das gehört dazu. Und solange man es begründen kann, ist doch die Wiese grün

    Lg

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