Saturday, 7 May 2011

Top 10: Die besten männliche Fantasy – Charaktere

Ich habe die Liste auf je einen Charakter aus einem Buch oder einer Buchreihe beschränkt. Sonst würde man nur Charas aus Eriksons und Martins Büchern finden. Vielleicht mache ich für einige Reihen nochmal eine Extra-Liste.

10. Joscelin Verreuil aus den "Kushiel"-Büchern von Jacqueline Carey
Hat einen Mädchen-Namen! Aber wehe man sagt ihm das. Joscelin ist nicht nur ein Super-Schwertkämpfer, der es auch mit mehreren Gegnern auf einmal aufnehmen kann und immer gewinnt, sondern auch ein loyaler Begleiter und Beschützer der Hauptperson Phèdre. Außerdem hält er sich strikt an die Regeln seines Ordens.. außer 1x...oder 2x.. oder...

9. Fitz Chivalry aus "Farseer" & "Tawny Man" von Robin Hobb
Fitzi ist der Ich-Erzähler zweier Trilogien und da man alles was geschieht durch seine Augen sieht und seine Gefühle kennt, fühlt man sich ihm nochmal besonders verbunden. Außerdem hat er eine besondere Beziehung zu Tieren. Weiter höher in der Liste ist er nicht, da er es auch mal gerne mag zu jammern und am Ende des Buches ein paar doofe Entscheidungen trifft.

8. Anton Gorodezki aus den "Wächter"-Romanen von Sergej Lukianenko
Russischer wodka-trinkender und mittelmäßig begabter Anderer und Mitglied der Nachtwache. Sehr cool und locker drauf und ein nicht übermächtiger Anti-Held. Sowas hat man doch immer gerne. In den Wächter-Büchern gibt es noch andere Charaktere, die mir sehr gut gefallen, wie zum Beispiel Sebulon, der Anführer der Tagwache. Er hat eine interessante Zwielicht-Gestalt..

7. Rincewind aus den "Scheibenwelt"-Romanen von Terry Pratchett
Der erste Scheibenwelt-Bewohner, den ich kennenlernen durfte und deshalb immer noch mein Liebling, obwohl andere (TOD, Ridcully, Mumm...) auch klasse sind. Aber ich beschränke mich ja nur auf eine Person.
Rincewind ist der wohl untalentierteste Zaub(b)erer der Scheibenwelt und kann sehr schnell rennen. Außerdem besitzt er Truhe, die wohl in der "Liste der besten ..äh..."Dinge" aus Fantasy-Romanen" ungeschlagen auf Platz 1 stehen würde. ..Wäre mal eine interessante Idee für eine Liste.... *merk*

6. Jean Tannen aus der "Gentleman Bastard"-Reihe von Scott Lynch
"My name is Jean Tannen.. And I'm the Ambush."
Wer sowas bringt, muss in dieser Liste stehen! Jean hat sich knapp gegen seinen Kumpanen Locke Lamora durchgesetzt. Aber eigentlich hab ich beide gerne und finde, dass sie am besten zusammen rüberkommen.. (Liste der tollsten Fantasy-Pärchen? hm....)

5. Harry Dresden aus der "Harry Dresden"-Reihe von Jim Butcher
Harry Dresden ist ein Zauberer und kommt aus Chicago. Er steht sogar im Telefonbuch. Und hat einen dicken Kater und einen Haus-Geist. Außerdem ist er ein lustiger Kerl, dauernd pleite und bringt sich immer in Schwierigkeiten. Toller Anti-Held über den ich immer wieder gerne lese.

4. Brakandaran aus den "Medalon-" und "Hyhria-Chronicles" von Jennifer Fallon
Cool, cooler, Brakandaran^^ Brakandaran ist ein Magier und das alleine macht ihn schon sehr sympathisch. Noch dazu ist er der einzige, der R'Shiel im Griff zu haben scheint und seine Szenen im Buch sind immer die, die ich am liebsten lese.

3. Kvothe aus den "Kingkiller Chronicles" von Patrick Rothfuss
Ist mir besonders nach dem Lesen des 2. Teils sehr, sehr ans Herz gewachsen. Kvothe ist auch kein Held, trifft sogar oft selbstsüchtige Entscheidungen und mag es im Mittelpunkt zu stehen. Er kann nicht verlieren und muss immer das letzte Wort haben. Trotzdem kann man alles, was er tut nachvollziehen.

2. Jaime Lannister aus dem "Lied von Eis und Feuer" von George R. R. Martin
Auch kein Held, aber ein überaus interessanter Charakter, dessen Entwicklung verblüfft. Am Beispiel Jaime Lannister sieht man, dass in den Büchern von GRRM nichts so simpel ist, wie es am Anfang scheinen mag und dass es kein Schwarz-Weiß-Schema gibt. Aus der Reihe würden mir noch so viele Protas einfallen, die einfach klasse sind.. Allen voran Tyrion Lannister - Jaimes Bruder, oder Jon Snow.. Trotzdem hat Jaime mich am meisten von allen überrascht.

1. Quick Ben aus dem "Spiel der Götter" von Steven Erikson
Im Moment mein absoluter Lieblingsmagier und Lieblingschara überhaupt. Quick Ben fängt als unscheinbarer Kader-Magier bei den Brückenverbrennern an und entwickelt sich die ganze Reihe stetig weiter. Er bleibt immer geheimnisvoll und undurchschaubar, obwohl ein paar Geheimnisse nach und nach gelüftet werden. Er ist einfach saucool und hat die besten magischen Fähigkeiten. Noch dabei ist er unglaublich clever und hat schon den einen oder anderen viel mächtigeren Gott ausgetrickst oder für seine Zwecke benutzt.
Seine Szenen im Buch sind alle komplett genial.

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