Saturday, 14 May 2011

Rezension: The Name of the Wind. Kingkiller Chronicle 1 von Patrick Rothfuss

The Name of the Wind
736 Seiten
Verlag: DAW
Erscheinungsjahr: 2008
englische Ausgabe


Kurzbeschreibung
"I have stolen princesses back from sleeping barrow kings. I burned down the town of Trebon. I have spent the night with Felurian and left with both my sanity and my life. I was expelled from the University at a younger age than most people are allowed in. I tread paths by moonlight that others fear to speak of during day. I have talked to gods, loved women, and written songs that make the minstrels weep. You may have hear of me."

Eigene Meinung
Ich hab das Buch damals zu Weihnachten geschenkt bekommen und es in einem Rutsch durchgelesen. Ich kann euch die englische Ausgabe echt ans Herz lesen. Die ist nicht schwer zu lesen und der Schreibstil ist wirklich ganz toll. Total fesselnd. Ich konnte das Buch nicht mehr weglegen und bekomme jetzt gerade sofort Lust es nochmal zu lesen.
Kvothe ist so ein unglaublich spannender und interessanter Hauptcharakter. Er erzählt im Buch von seinem Leben, um das sich viele Legenden ranken. Niemand weiß, was stimmt, was mit der Zeit dazu erfunden wurde und ob auch er die Wahrheit erzählt. Kvothe ist kein Held, ganz und gar nicht. Er ist zwar überaus intelligent, talentiert und wissbegierig, aber niemand, der nur Gutes tut und anderen hilft. Im Gegenteil. Kvothe schaut auch mal zu, wenn ein schwächerer Junge von Älteren verprügelt wird, ohne ihm zu helfen und ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben.
Überhaupt gibt es in dem Buch viele Szenen, die einfach das totale Gegenteil vieler Fantasy-Klischees sind. Sicher auch ein Grund, weshalb es mir so gut gefallen hat.

Das Buch wird übrigens öfter mal mit Harry Potter verglichen..
Obwohl ich da nicht soo viele Gemeinsamkeiten sehe.. Kvothe geht auch auf eine Magierschule und seine Eltern sind auch tot, aber das wars schon. Erstmal spielt die Geschichte hier in einer erfundenen Welt und Kvothe ist viel skrupelloser als Harry. Er achtet nicht so sehr auf andere. 
Und kann manchmal sehr arrogant sein. Das bringt ihn auch immer in Schwierigkeiten mit anderen Studenten. Außerdem ist er sehr stolz und mag keine Hilfe von anderen annehmen. Wahrscheinlich deshalb, weil er sich als Kind nach dem Tod seiner Eltern alleine durchschlagen musste..

Auf jeden Fall ist das Buch ein empfehlenswerter erster Band!

3 comments:

  1. Der Name des Windes ist voll geil, obwohl weder Orks noch Zwerge darin vorkommen. Ich freue mich schon auf den zweiten Band...

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  2. Es gibt soo viele tolle Bücher ohne Orks, Zwerge und co. :-)

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  3. Ich weiß. Momentan faszinieren mich die Bücher über den Kreis des Mammuts un Elantris ist auch nicht schlecht. Aber am liebsten habe ich doch Orks und Zwerge...

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