Sunday, 3 April 2011

Rezension: The Hundred Thousand Kingdoms. Inheritance 1 von N.K. Jemisin

The Hundred Thousand Kingdoms
398 Seiten
Verlag: Orbit
Erscheinungsjahr: 2010
englische Ausgabe

Kurzbeschreibung
Yeine Darr, mourning the murder of her mother, is summoned to the magnificent and beautiful city of Sky by the king, her grandfather. He names her his heir but has already assigned that role to both his niece and his nephew, so what he’s now done is set up a competitive and thorny three-way power struggle. Yeine, looking more like her Darre father than her Arameri mother, may be a baroness in the Arameri world, but in the matriarchal North she is a chieftain of her people. She is also terrified and fascinated by the gods who roam Sky, including the nocturnally monstrous Nahadoth and the childlike Sieh. In just a few days, Yeine discovers that every action has consequences when she inadvertently sets up Darre to be attacked and realizes that her role in the succession to the throne may be that of a human sacrifice. This complex tale of politics, assassination, racism, and gods too intimately involved in the lives of humans is a challenging read and a notable authorial debut.

Eigene Meinung  
Hab das Buch zu Weihnachten bekommen und innerhalb von 2 Tagen verschlungen. Erstmal hab ich die englische Ausgabe gelesen, die ein wirklich hübsches Cover hat.. Das deutsche ist echt langweilig und mainstream.. Und hat wirklich nichts mit der Geschichte oder der Hauptperson zu tun. Da hätte man sich mal besser informieren sollen.Schön fande ich, dass die Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählt wird und Yeine, die Erzählerin, mir sofort sympathisch war. Sie ist nicht perfekt, wird sogar als eher hässlich beschrieben im Gegensatz zu den anderen Personen und hat ihre Stäken und Schwächen. So möchte man es doch haben. 
Obwohl die Geschichte der erste Teil einer Trilogie ist, ist sie in sich abgeschlossen und kann auch als ein einzelner Band gesehen werden. Im 2. Buch liegt der Schwerpunkt auf anderen Akteuren und die bekannten Figuren aus Teil 1 kommen wohl nur am Rande vor.Obwohl die Autorin meiner Meinung nach nicht an Rothfuss herankommt, hat mich die Geschichte trotzdem von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Am Anfang fand ich Yeine noch etwas unglaubwürdig. Ich hätte mir von ihr ein bisschen mehr Emotionen gewünscht und auch fand ich es etwas verwirrend, dass man kaum Erklärungen bekommen hat und sofort in die Handlung hineingeworfen wurde.. Aber das Gefühl hat sich schnell gelegt. Die Charas sind sehr vielschichtig und undurchschaubar. Man weiß nicht, wer jetzt welches Motiv hat, wer auf Yeine's Seite steht und wer nur so tut.. Die Götter in Menschengestalt haben mir am besten gefallen, allen voran der Nightlord, weil der eine so zerrissene Persönlichkeit hatte und immer wieder überrascht hat.. Sieh fand ich immer ein bisschen nervig.Jemisin kann wunderbar Spannung aufbauen. Die letzten Kapitel sind so dicht und aufregend geschrieben. Außerdem wusste man nie, wie das Ende aussehen würde.
Obwohl ich das Ende etwas zu cheesy fand, wars trotzdem eine sehr gelungene Geschichte und ich werde sicher die nähsten Teile auch lesen!

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