Tuesday, 29 March 2011

Rezension: The Lies of Locke Lamora. Gentleman Bastard 1 von Scott Lynch

The Lies of Locke Lamora
736 Seiten
Verlag: Spectra
Erscheinungsjahr: 2007
englische Ausgabe

Kurzbeschreibung
On a distant world, orphan Locke Lamora is sold into a crew of thieves and con artists. Soon his natural gifts make him an underworld celebrity, leader of the flamboyantly larcenous Gentleman Bandits. But there is someone who covets Locke's talents, his success, his very life, forcing him to put everything on the line to protect himself. With a world so vividly realized that it's positively tactile, and characters so richly drawn that they threaten to walk right off the page, this is one of those novels that reaches out and grabs readers, pulling us into the middle of the action.[...]

Eigene Meinung 
Den ersten Band hab ich einfach nur verschlungen. Locke Lamora und seine Freunde sind mir ganz schnell ans Herz gewachsen. Genauso wie die Erzählweise von Lynch. Besonders faszinierend fand ich die Stadt Camorr, weil sie so detailliert und lebendig beschrieben wird.
Etwas gestört haben mich am Anfang die Interludes, die immer mal wieder auftauchen und Ereignisse aus der Vergangenheit erzählen, die dem Leser die Hauptcharas näher bringen.
Aber irgendwann mochte ich gerade diese kurzen Ausschnitte ganz gerne..
Auffällig an dem Buch ist die derbe Sprache. "fucking" ist das am meisten benutzte Wort.. Aber irgendwie passts gut rein in die Geschichte und verleiht dem einen ganz bestimmten Charme. Und vor allem Witz. Viele Dialoge sind ganz große Klasse.
Überraschend für mich war der Wechsel von einer eher beschwingten Stimmung zu einen düsteren Atmosphere ungefähr in der Mitte des Buches. Da gehts dann viel, viel brutaler zu. Aber die Geschichte wird gleichzeitig auch rasanter und spannender. Der Showdown am Ende hat es echt in sich.

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