Monday, 28 March 2011

Rezension: Kushiel's Dart von Jacqueline Carey

Kushiel's Dart
928 Seiten
Verlag: Tor Books
Erscheinungsjahr: 2002
englische Ausgabe


Kurzbeschreibung
Born with a scarlet mote in her left eye, Phèdre nó Delaunay is sold into indentured servitude as a child. When her bond is purchased by an enigmatic nobleman, she is trained in history, theology, politics, foreign languages, and the arts of pleasure. Above all, she learns the ability to observe, remember, and analyze. Exquisite courtesan, yet talented spy, she may seem an unlikely heroine...but when Phèdre stumbles upon a plot threatening her homeland, Terre d'Ange, she has no choice but to act.
Betrayed into captivity in the barbarous northland of Skaldia, and accompanied only by disdainful young warrior-priest, Phèdre makes a harrowing escape and an even more harrowing journey, to return to her people and deliver them a warning of the impending invasion. And that proves only the first step in a quest that will take her to the edge of despair and beyond. 


Eigene Meinung
Mit über 900 Seiten ist es ein wirklich dickes Buch und der Anfang in die Lektüre beginnt nicht gerade leicht. Das Namensverzeichnis sollte man lieber schnell überspringen, denn sonst wird man von französisch klingenden ellenlangen Namen erschlagen. 
Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Phèdre geschrieben und beginnt in ihrer frühen Kindheit. Die Sprache klingt etwas altertümlich und oft wird vieles ausgeschmückt, was mich aber nicht wirklich gestört hat. Ich finde altes Englisch klingt toll.
Der Einstieg in die Geschichte ist ruhig und für manche vielleicht etwas langatmig. Das Buch wirkt an manchen Stellen wie eine Biografie von Phèdre. Trotzdem hat mich die Geschichte bereits am Anfang gepackt. Die Atmosphäre, die geschaffen wird und die Erzählweise mit vielen Rückblicken auf die Geschichte des Landes finde ich sehr gelungen. Phèdre ist mir sofort ans Herz gewachsen. Sie ist ein sehr spannender Charakter, mit vielen Eigenarten, die sie besonders machen..
Was mich etwas verwirrt hat, waren die politischen Geschehnisse.. Da hab ich am Anfang nicht ganz durchgeblickt, weil irgendwie jeder intrigiert hat und mit diesem und jenem verfeindet war..
Wahrscheinlich war das aber so gewollt von der Autorin, da wir nur Phèdres Sichtweise kennen und auch diese am Anfang nicht ganz durchgeblickt hat..
Erwähnenswert ist noch, dass es in dem Buch einige SM/Sex-Szenen gibt. Jedoch nicht so, dass das Buch als Softporno abgestempelt werden kann. Der Leser wird zwar nicht geschont, aber es wirkt nie pervers oder eklig. Carey beschreibt wirklich schön.. Manchmal fast poetisch. Ich hoffe das kommt bei der deutschen Übersetzung auch genauso rüber.


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