Monday, 28 March 2011

Rezension: Heaven, Stadt der Feen von Christoph Marzi

Heaven, Stadt der Feen
358 Seiten
Verlag: Arena
Erscheinungsjahr: 2009
deutsche Ausgabe

Kurzbeschreibung
Feenblut fließt in den Adern von Heaven. Aber bisher weiß das Mädchen noch nichts von ihrer besonderen Abstammung. Als die Jagd auf sie beginnt, ist Heaven ist ganz auf sich gestellt. David dagegen findet sein Leben ziemlich normal. Gut, seine Ex hat ihn gerade verlassen, aber kein Grund für ein Hollywood-Drama. Doch dann trifft er hoch auf den Dächern Londons Heaven. Und Davids Leben ändert sich für immer.

Eigene Meinung
Nach "Somnia", das mich leider enttäuscht hat, ist "Heaven" mal wieder ein typisches Marzi-Buch, das mir sehr gut gefallen hat. Es spielt, wie schon die Emily Laing-Trilogie, in London und viele bekannte Orte werden mit in die Geschichte eingebunden. Marzi webt Mythen und Legenden mit hinein und lässt London sehr lebendig und fantastisch erscheinen. Er erschafft eine besondere Atmosphäre und der Leser wird regelrecht in die Geschichte hineingezogen. Der Hauptcharakter, David, ist ein typischer Marzi-Chara, wie er ihn schon öfter erstellt hat, aber trotzdem sehr liebenswert und authentisch dargestellt. Heaven ist geheimnisvoll, hübsch, aber trotzdem irgendwie ein normales Mädchen. Auch sehr sympathisch, obwohl sie manchmal etwas rumzickt. Die Beziehung der beiden zueinander wird langsam aufgebaut und wirkt nicht gestellt oder künstlich.

Die Story an sich ist zu vergleichen mit einer Verfolgungsjagd. David und Heaven sind auf der Flucht vor zwei mysteriösen Männern, die von einem unbekannten Auftraggeber geschickt worden sind um Heaven zu schnappen. Es ist rasant, spannend und am Ende gibts sogar einen großen Showdown. Obwohl vieles vorhersehbar war, fand ich es am Ende gut gelöst.

Besonders erwähnen möchte ich noch die Nebencharas, die Marzi sehr schön dargestellt hat. Da wären zum Beispiel Miss Trodwood, die Besitzerin eines Buchladens und Chefin von David, die jedes Buch auftreiben kann, oder der alte Mr. Merryweather, der Bücher so liebt und früher seiner Frau immer aus ihnen vorgelesen hat...

Ganz rührend fand ich die Geschichte von Sarah Jane.. Da hatte ich sogar einmal Tränen in den Augen.

Fazit: Schönes, märchenhaftes Buch, nicht nur für Kinder und Jugendliche.

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