Monday, 28 March 2011

Rezension: Heart of the Mirage. Mirage Makers 1 von Glenda Larke

Heart of the Mirage
466 Seiten
Verlag: Orbit
Erscheinungsjahr: 2007
englische Ausgabe

 
Kurzbeschreibung
Stolen from her people as a child and raised as a citizen of the Tyranian Empire, Ligea Gayed is the obvious choice to despatch to her homeland, occupied Kardiastan, with orders to root out a rebel conspiracy. At first, she devotes herself to her new assignment with zeal. Adopted daughter of the Empire's greatest general, and possessing a fearsome reputation within the ruthless Imperial spy network known as the Brotherhood, Ligea views herself as a loyal servant of Tyrans. But blood will out, and with each day she spends among her parents' people, her disciplined self-image crumbles a little. And there are secrets in Kardiastan, secrets that will inevitably force Ligea to choose between her upbringing and her birthright. Secrets that will shape the destiny of two nations...

Eigene Meinung
"The Heart of the Mirage" ist aus der Ich-Perspektive geschrieben und erzählt die Geschichte von Ligea Gayed, die als kleines Kind aus ihrem Heimatland Kardiastan ins daneben liegende Tyr gebracht wurde und dort als Adoptivtochter eines Generals aufgewachsen ist. Ligea wird stolze Bürgerin von Tyr, das ein wenig an das römische Reich erinnert, und ist mit ihrem Leben zufrieden..bis sie die Aufgabe bekommt, nach Kardiastan zu reisen, um dort einen Rebellen festzunehmen.
Ab hier wird es interessanter. Ligea wird mit ihrer Vergangenheit konfrontiert, gerät in Gewissenskonflikte und bemerkt, dass sie etwas Besonderes ist... Ab jetzt spielt auch Magie eine größere Rolle. Kardiastan unterscheidet sich sehr von Tyr. Erstmal gibt es hier keine Sklaven, die Menschen wollen sich den Tyrans nicht unterwerfen und es ist die Rede von mysteriösen Miragern...die Wunder vollbringen sollen.
Obwohl das Buch sehr schön zu lesen ist, sind mir doch nach einem Viertel einige Längen aufgefallen. Die Reise von Ligea nach Kardiastan ist eher ereignislos, genauso wie die erste Zeit dort. Es bleibt aber nicht dabei, sondern wird spannender.
Einige Veränderungen Ligeas finde ich nicht ganz nachvollziehbar und zu plötzlich. Sie wird als sehr skrupellos und hart beschrieben (erinnerte mich manchmal an Adjunct Tavore aus Erikson's Büchern^^) und vieles passt dann einfach nicht wirklich. Manchmal dachte ich, dass ich später von einer ganz anderen Person lese.
Sehr schön beschrieben fand ich die Shiver Barrens in Kardiastan und besonders das Land der Mirage Makers.. Das ist wirklich eine gute Idee, die mir sehr gefällt und kreativ umgesetzt wurde. Auch die Mirage Makers, ihre Kommunikation zu den Menschen und einfach das was sie tun, fande ich sehr interessant. Genauso die Bedrohung durch die "Verwüstung" fand ich gut beschrieben und sehr erschreckend.
Dann hat das Buch auch noch eine gute Portion Dramaaa. Dramatische Entscheidungen, Verhängnisvolle Verbindungen(^^)... und natürlich Romantik. Wobei mir das zum Teil etwas zu schnulzig war.
Trotz Ligeas Entwicklung, die nicht immer ganz glaubhaft war, einiger Klischees und der eher vorhersehbaren Story war es nette Unterhaltung. Ich hoffe, dass Ligea nicht ganz zur Mary Sue wird im nächsten Teil... Ansätze waren leider zu sehen. 

 

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