Monday, 28 March 2011

Rezension: Die Diebin. Die Tochter des Magiers 1 von Torsten Fink

Die Diebin
414 Seiten
Verlag: Blanvalet
Erscheinungsjahr: 2009
deutsche Ausgabe

Kurzbeschreibung
Maru ist eine Sklavin. Auf sie wartet der Dienst in der Palastküche oder auf den Feldern vor der Stadt. Bis sie vom skrupellosen Grabräuber Tasil gekauft wird - der Maru als Figur in seinem gefährlichen Spiel um Reichtum und Macht missbraucht. Und auch ein uralter Daimon namens Utukku entwickelt Interesse an der jungen Frau. Denn er hat erkannt, dass in den Adern der Sklavin das Blut der mächtigen Magier der Sümpfe fließt ...

Eigene Meinung
Wie man an der Beschreibung erkennt, ist es wirklich nichts Neues. Man sollte keine innovative Fantasy-Geschichte erwarten, wenn man das Buch kauft. Trotzdem hat es mir recht gut gefallen. Die Geschichte ist leicht durchzulesen und auch der Schreibstil ist sehr angenehm. Die Geschichte spielt sich an 3 Tagen ab und ist dementsprechend in 3 Kapitel eingeteilt. 
Die 2 Hauptcharaktere, Maru und Tasil, sind auch insgesamt glaubhaft beschrieben. Über Maru erfährt man noch nicht soo viel - sie ist beobachtende Person, aus ihrer Sicht wird beschrieben, aber sie bleibt meistens im Hintergrund und ist zum Teil etwas emotionslos. Aber ausbaufähig. Tasil hingegen, ihr "Besitzer", ist da schon viel mehr ausgearbeitet. Er ist ein Charakter, wie ich ihn gerne habe. Ein kaltherziger, skrupelloser Fiesling, der über Leichen geht, aber trotzdem irgendwie nicht unsympathisch ist. Ich hab sogar teilweise mit ihm mitgefiebert.
Insgesamt war es doch ein gelungener Auftakt einer Trilogie, die auch noch durch überraschende Momente und einen vernünftigen Abschluss und trotz offen gebliebener Fragen überzeugen konnte!

1 comment:

  1. Danke für die Rezi,

    habe ich direkt weiter empfohlen.
    Ist immer gut eine Meinung von einem Buch zu bekommen von dem man nicht weiß ob mans lesen mag, oder nicht. :-)

    Gruß, Feuerluegel

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